Elmsfeuer
im März 2026
Der
März 2026 erwies sich als außerordentlich ergiebig
bei der Elmsfeuerregistrierung. In nur 19 Messtagen gab es 4 Nachweise
während es vom 10.10.25 bis 16.2.26 an 34 Messtagen keinen
einzigen Treffer gab. Ein jahreszeitlicher Zusammenhang ist zumindest
wahrscheinlich. Selbst bezogen auf das Jahresmittel gab es im
März doppelt soviele Nachweise wie gewöhnlich.
Denkbar wäre als Ursache der starke Temperaturgradient
zwischen den Sommer- und Wintermonaten. Dies könnte
stärkere Winde und Niederschläge
begünstigen.
Allerdings ist im Jahresmittel der März in München
ein niederschlagsarmer Monat. Die genauen Werte für 2026
lassen sich erst im Nachgang ermitteln.
Alle 4 Elmsfeuer waren mit starken oder zumindest mittleren
Niederschlag verbunden. Alle 4 lagen zeitlich kurz vor dem Eintreffen
einer Schlechtwetterfront. Keines der Elmsfeuer war beim Abziehen einer
Front zu beobachten. Dies bestätigt vorherige Beobachtungen.
Nicht bestätigen ließ sich die These, dass der
Anstieg der Helligkeit plötzlich und das Abflauen langsam
erfolgt.
Den ersten Treffer des Monats gab es am
11.3.26
Die Gesamtdauer von 17 Minuten macht dieses nur mittelhelle Elmsfeuer
außergewöhnlich. Selbst mit 5,4 Minuten Pause
bleiben Netto noch 11,6 Minuten übrig.

An München zog ein starkes
Regengebiet vorbei.

Nur 4 Tage später am 16.3.26 gab es das nächste
Elmsfeuer. Es war allerdings nur schwach und mit 2,6 min von
durchschnittlicher
Länge.

Westlich von
München zog ein mäßig starkes Regengebiet
vorbei. Weiter südlich wurden jedoch ein stärkerer
Schneeregen registriert.

Am 25.3.26 wurde das bislang schwächste Elmsfeuer
aufgezeichnet. Es ist nur auf 2 Bildern zu je 20s zu sehen und
ist selbst auf den beiden Bildern
schwer zu erkennen.

Westlich von München gab es starke
Schnee-Regenfälle.

Außergewöhnlich
war das Elmsfeuer
vom 30.3.26.
Der mittlere Blitzableiter verzeichnete einen langsamen
Helligkeitsanstieg, bis auch der linke Blitzableiter ´Feuer
fing´ und der rechte Blitzableiter nachzog.

Nach 2,3 min
in Pause gab es nochmal ein Comeback. Die Aktivität lag da
allerdings auf einem niedrigen Niveau. Interessant ist, das hier der
linke Blitzableiter trotz niedrigeren Niveau gleich mitgezogen hat.
Die Wetteranalyse zeigt das typische starke Niederschlagsgebiet
westlich von München.

Die Gesamtdauer war mit 10min wieder ungewöhnlich lang. Selbst wenn man 2,3m Pause abzieht, bleiben noch
7,7min Dauer übrig.
Statitiken über die jahreszeitliche Verteilung, die Relation zu den Niederschlagsmengen der Monate,
und die typische Dauer bekommen perspektivisch eine auswertbare Grundgesamtheit.
Interessant ist, dass bislang noch kein Elmsfeuer in der 2. Nachthälfte gefunden wurde.

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