Im November und Dezember 2025 konnte Jupiter mehrfach gut beobachtet
werden.
Im Januar 2026 stand der Planet
in
Opposition und war die ganze Nacht
sichtbar.
Gleich zu Monatsanfang gab es mehrere Tage mit brauchbaren Seeing.
Besonders der 5.1.26 lieferte gute
Resultate.
Es entstand eine neue Jupiterkarte.
Das Streifenbild zeigt einige Veränderungen
zum Vorjahr.
Die Jupitersummenbilder wurden zu einem
Video zusammengefasst.
Saturn konnte in
Andalusien am Complejo
Astronómico Los
Coloraos aufgenommen werden.
Am frühen Abend war das Seeing gut.
Später ließ es deutlich nach.
Zu Beginn des Transits war auch noch der Schatten von Rhea auf dem
Saturn zu sehen.
Am 20.12.25 war bei Saturn das Seeing brauchbar, ohne
überragend
zu sein. Oberhalb des Ringschattens ist
ein schmaler Wolkenstreifen zu sehen.
Obwohl Proteus der zweitgrößte Neptunmond und damit
größer als die Nereid ist,
wurde er nicht von der Erde aus entdeckt. Da er sich sehr nahe um den
Neptun bewegt,
wird er von dessen reflektierten Sonnenlicht überstrahlt.
Deswegen wurde er erst
von Voyager-2 gefunden.
Proteus ist bei maximaler Elongation 4,8 Neptunradien vom
Planetenzentrum entfernt und in der
Theorie könnte er vielleicht doch von der Erde aus nachweisbar
sein.
Es wurde einiges an Aufwand in das Projekt investiert.
Doch weder im IR, noch im Methanband war da irgendwas auszurichten.
Das Helligkeitsverhältnis von 1:10.000 ließ jeden
Versuch scheitern.
Beim letzten Versuch
ging immerhin mal Nereid ins Netz.
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