August 2026 - Tag 11 - ESOP II

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Traditionell gibt es nach der ESOP noch 2 Ausflugstage um Land und Leute zu erkunden. Toulouse ist das Zentrum der europäischen Luft- und Raumfahrindustrie. Daher kamen das Airbus-Werk und und der Themenpark ´Cité de l’espace´ auf die Zielliste.

Die Cité de l’espace, auf heißt auf Deutsch etwa „Weltallstadt“. Es wird dort viel Wissenswertes über das Sonnensystem und Weltraumtechnik gezeigt.



Modelle der Mir-Module zeigen bis ins Detail das Alltagsleben der Astronauten.


Das zentrale Docking-Modul


Durch das Docking-modul liefen Belüftungsleitungen. Die Astronauten mussten sich beim Wechsel der Module da hindurch quetschen.


Gyros für die Lageregelung.

Es gibt ein Planetarium und 1:1 Modelle der Ariane-Raketen.

Die runden Kugeln am Heck der Ariane-5 enthielten Helium das zum Druckausgleich in den Treibstofftanks benutzt wurde.


Die Ausstellung zeigt auch Modelle anderer Länder wie die Mars-Rover Perseverance (Nasa), und Zhurong (China).
Aus China kommt auch das Modell der Mondsonde Chang’e-4


Ein Testfahrzeug für die Lander der nächsten Generation mit interessanten, geländegängigen Leichtbaurädern.


Man hätte in der Cité de l’espace einen kompletten Tag verbringen können doch am Nachmittag ging es noch nach Carcassonne.

Die Festung war schon von der Autobahn aus zu sehen. Die ´Cité de Carcassonne´ gehört seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist mit 4 Millionen Besuchern pro Jahr die touristische Hauptattraktion der Stadt.


Die Kathedrale war bis 1801 Bischofssitz. Der Ausbau im gotischen Stil dauerte bis 1330.


Im Inneren der Burg wurde 1127 das château comtal („Grafenschloss“) errichtet. Innerhalb der Burgstadt bilden seine Mauern ein Rechteck, das von fünf Türmen und einem Graben beschützt wird. Die Burg ist heute Museum. Leider wurde bei unserer Ankunft der Zugang wegen eines nahenden Unwetters gesperrt.


So wurde die zeit genutzt um einmal entlang der Stadtmauern zu laufen die schon mehrfach als Kulisse für Robin-Hood-Filme genutzt wurde.


Der Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) war ein von Papst Innozenz III. initiierter militärischer und ideologischer Feldzug gegen die Katharer. Carcassonne war einer der Hauptorte der Katharer und nach der Eroberung kam die Inquisition. Passend dazu gibt es heute ein Inquisitions-Museum. Die privat betriebene Ausstellung ist sehr touristisch, aber dafür kann man mit einem Ticket gleich 2 Standorte besichtigen.


Vom Besuch des Airbuswerkes gibt es leider keine Fotos. Es war strikt verboten eine Kamera mitzunehmen und auch auf Handys wurde geachtet. Die Bauteile der Flieger kommen aus allen Teilen Europas und werden mit den Belugas transportiert. Natürlich waren mehrere dieser Frachtflugzeuge zu sehen.
Interessant war die Lackiererei wo mit eigens entwickelten Speziallacken teilweise noch von Hand gearbeitet wird.
Die unterschiedlichen Teile des Rumpfes werden überlappend zusammengeschoben und vernietet.
Die nächste Generation der Flugzeuge ist nicht mehr aus Metall sondern aus Verbund-Werkstoffen. Um vor Blitzen sicher zu sein, erhalten sie einen dünnen Überzug aus Kupfer.

Mehr zu fotografieren gab es im MUSEE AEROSCOPIA. Das Museum bietet 7.000 m² Hallenfläche und einen 35.000 m² Außenbereich. Das Museum beherbergt zwei Concordes: Ein Vorserienmodell mit Erstflug 1973, welches 1985 den letzten Flug hatte und im Innenbereich des Museums ausgestellt ist, sowie eine Serien-Concorde der Air France, welche bis 2003 im Einsatz war und im Außenbereich des Museums steht.

Natürlich gibt es auch eine Bleriot und einen Super-Guppy.


Der Super-Guppy wurde in den USA gebaut. Der Nachfolger Beluga wurde von Airbus selbst hergestellt.


Wir hatten eine Führung durch einen ehemaligen Testpiloten der uns allerlei Anekdoten erzählen konnte.


So erfuhren wir das im Heck jeder Maschine ein zusätzliches kleines Triebwerk für den Strom des Anlassers sorgt.
Der APU (kurz für Auxiliary Power Unit) hat dort seinen Auspuff.


Die ausgestellte A340-600 ist die Originalmaschine die unser Guide getestet hatte.





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